Analyse: Warum Maghnes Akliouche eines der begehrtesten Transferziele des Fensters ist

21. Juli 2026

Da die Nachricht bekannt wurde, dass sich Maghnes Akliouche Berichten zufolge mit Paris Saint-Germain auf persönliche Bedingungen geeinigt hat, scheint es besiegelt, dass er das nächste As sein wird, das den AS Monaco verlässt.

Nachdem er sich in den letzten Spielzeiten als einer der aufregendsten offensiven Mittelfeldspieler Europas etabliert hat, fühlt sich der 24-jährige Magier bereit für den nächsten Karriereschritt.

Seit seinem Debüt für ASM im November 2021 hat er riesige Fortschritte gemacht und sein Spiel unter Trainern wie Philippe Clement, Adi Hütter und zuletzt Sébastien Pocognoli stetig weiterentwickelt.

Mit 23 Toren und 28 Vorlagen in seinen 139 Einsätzen für Monaco, darunter viele hervorragende Auftritte in Europa und gegen PSG, ist es leicht zu verstehen, warum Luis Enrique seinen Kader mit einem Spieler wie Akliouche verstärken möchte. In Anbetracht der Tatsache, dass Lee Kang-in und Bradley Barcola den Verein angeblich verlassen sollen, ergibt dies noch mehr Sinn.

Ausgestattet mit wertvoller Erfahrung sollte der Mann, der bei den Olympischen Spielen 2024 Silber gewann und im August 2025 seine erste Berufung in die A-Nationalmannschaft Frankreichs erhielt, wenig Probleme haben, sich an das Leben in Paris zu gewöhnen – auch wenn die Spielzeit angesichts der enormen Konkurrenz eine Herausforderung sein könnte.

Der mittlerweile ehemalige ASM-Trainer Pocognoli gab auf der Monaco-Website einen faszinierenden Einblick in seine Entwicklung: „Es überrascht mich nicht, weil ich genau weiß, warum er so gut performen kann und warum er auch schwierigere Zeiten durchgemacht hat. Er ist ein kreativer Spieler, der Aufmerksamkeit und Vertrauen braucht. In schwierigen Phasen können sich diese Spieler manchmal ausgelaugt fühlen.

„Unsere Rolle und die des Trainerstabs besteht darin, ihm den Raum zu geben, sich zu entfalten, während wir gleichzeitig jeden Tag hohe Anforderungen an ihn stellen. Für den Verein wäre es eine große Quelle des Stolzes, zu sehen, wie sich ein Spieler des AS Monaco als Stammkraft in der Nationalmannschaft etabliert.“

Als ernstzunehmende kreative Kraft versteht er es, Abwehrreihen durch komplexe Kombinationen, feine Ablagen, Hackentrick-Pässe sowie präzise Pässe durch die Schnittstellen, Heber und genaue Flanken zu knacken. Er achtet extrem auf die Positionierung seiner Mitspieler, was ihm zusammen mit seiner Spielübersicht meist eine brillante Ausführung ermöglicht.

Sein magischer linker Fuß kommt ihm auch beim Abschluss zugute, da er den Ball sauber trifft und präzise platziert. Zudem verstärken seine klugen Laufwege und sein Instinkt im Strafraum seine Torgefahr, da er sich hervorragend freizulaufen weiß.

Obwohl er kein extrem kraftvoller Schütze ist, erhöht die Art und Weise, wie er durch geschickte Körperöffnung die Ecken findet, direkt abschließt und unter Druck ruhig bleibt, seinen Erfolg erheblich.

Auch sein Dribbling ist ein riesiges Plus, da er durch geschickte Tempo- und Richtungswechsel, Körpertäuschungen und Haken nach innen nur schwer zu stoppen ist und sich so stets Raum verschafft.

Unberechenbar, trickreich und stark im Eins-gegen-Eins, machen ihn seine hervorragende Ballkontrolle und sein erster Kontakt zu einer ständigen Bedrohung. Er ist ausbalanciert, besitzt eine unterschätzte physische Stärke sowie einen tiefen Körperschwerpunkt, wodurch er den Ball gut abschirmt und sich aus engen Situationen befreit.

Auch wenn er nicht der Schnellste ist, machen seine Intelligenz und Handlungsschnelligkeit dies mehr als wett.

Seine kluge Bewegung ist eine weitere wichtige Waffe. Da er bei Monaco von der rechten Seite aus oft nach innen ziehen darf, ist er ein ständiger Unruheherd. Er kombiniert gut mit den Stürmern, schafft Überzahl in Schlüsselzonen und sorgt durch Rotationen für Stress beim Gegner.

Auch seine Vielseitigkeit ist entscheidend. Obwohl er meist auf dem Flügel spielt, variiert er seine Positionen – mal bleibt er an der Linie, mal lässt er sich ins Mittelfeld oder in den Zehnerraum fallen oder startet in die Tiefe. Er agiert als Hybridspieler zwischen Flügelstürmer und Spielmacher zwischen den Linien.

Unter Clement, Hütter und Pocognoli hat Akliouche gelernt, in hochpressenden Systemen zu agieren. Ohne Ball arbeitet er unermüdlich, setzt Gegner unter Druck und nutzt Auslöser für geschicktes Anlaufen, um Passwege ins Zentrum zuzustellen und Gegner in Pressingfallen zu lenken.

Besonders wertvoll ist sein Nachsetzen nach hinten, da er Gegner oft überrascht und ihnen den Ball von hinten abnimmt. Indem er aus dem blinden Winkel kommt, erobert er Bälle in gefährlichen Zonen zurück, was auch für sein Gegenpressing nach Ballverlusten gilt.

Mit 24 Jahren steht er am Anfang seiner besten Jahre und hat noch viel Entwicklungspotenzial. Es besteht kein Zweifel, dass er das Zeug dazu hat, beim PSG zu glänzen. Das Zusammenspiel mit Weltklasse-Spielern in Enriques taktischem System könnte sein Spiel auf ein neues Level heben.

Wenn der PSG den Transfer von Akliouche abschließen kann, erhalten sie einen Spieler, der sofort helfen kann und das Potenzial hat, ein echter Star zu werden.

Hochbegabt und mit steiler Entwicklungskurve wirkt Akliouche wie gemacht für die absolute Elite. Ob sein nächstes Kapitel beim PSG oder bei einem anderen Topklub geschrieben wird, ist noch offen. Doch seine Richtung steht fest. Sein Potenzial ist riesig, und alles an seinem Spiel deutet darauf hin, dass er auf dem Weg ganz nach oben ist.

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